Wenn man nur 1 Ladegerät aber mehrere Akkus hat ist das Laden lästig. Jedesmal in den Keller um zu schauen ob ich schon den nächsten dranhängen kann nervt auf Dauer.
Und es dauert mit den grossen 6S/5Ah Akkus auch länger, da mein iMax B6 nur mit 50W laden kann. Das entspricht dann 0.5 C bei den 6S/5Ah Akkus.
Daher fiel meine Entscheidung für ein neues Ladegerät auf ein 4-fach Ladegerät von Hobbyking. Das hat zwar auch nur 50W pro Ausgang, aber dafür kann ich jetzt 4+1=5 Akku's gleichzeitig laden. Mit nur 0.5 C zu laden ist nicht schädlich, eher schonender für die Akku's im Vergleich zum Laden mit 2C oder mehr. Die verfügbaren Mehrfach-Ladegeräte mit höherer Leistung sind mir zu teuer.
Da ich zur Zeit 3 Akkus habe und 5 gleichzeitig laden kann habe ich noch 2 weitere geordert.
Das sollte dann genügen.
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Montag, 16. Mai 2011
Montag, 9. Mai 2011
Und es geht doch
Nach 2 Wochen T-Rex 550 und 36 Akkus (ja, ich war fast jeden Tag fliegen ;-)
fühlte ich mich bereit für Rückenflug. Simulator kein Problem und der Rex fliegt sich wie am Sim, also muss das jetzt klappen.
Also den Heli auf genügend Höhe gebracht und auf den Rücken gekippt. Im Gegensatz zum Creata 400 hat das den 550'er nicht beeindruckt, er liegt auch in Rückenlage super ruhig in der Luft.
Mich aber umso mehr.
Steuern? Fehlanzeige. Nichts geht mehr.
Quasi wie vor Schreck gelähmt starre ich auf den Heli und kann nix machen. Nach gefühlten 3 Minuten, Ok sagen wir in Wirklichkeit 3 Sekunden, hab ich ihn einfach wieder zurückgedreht.
Gut, (m)ein Heli in Rückenlage war für mich bisher ein Anblick den es zu vermeiden galt.
Also nochmal, und wieder dasselbe. Unglaublich.
Na ja, irgendwann ging's dann doch, und beim nächsten Akku konnte ich ihn dann auch mal 5-10 Sekunden in Rückenlage halten und sogar meinen ersten Kreis fliegen. Dann war Schluss. Meine Finger haben gezittert wie beim ersten Mal (Heli fliegen). Jetzt bloß nichts überstürzen.
fühlte ich mich bereit für Rückenflug. Simulator kein Problem und der Rex fliegt sich wie am Sim, also muss das jetzt klappen.
Also den Heli auf genügend Höhe gebracht und auf den Rücken gekippt. Im Gegensatz zum Creata 400 hat das den 550'er nicht beeindruckt, er liegt auch in Rückenlage super ruhig in der Luft.
Mich aber umso mehr.
Steuern? Fehlanzeige. Nichts geht mehr.
Quasi wie vor Schreck gelähmt starre ich auf den Heli und kann nix machen. Nach gefühlten 3 Minuten, Ok sagen wir in Wirklichkeit 3 Sekunden, hab ich ihn einfach wieder zurückgedreht.
Gut, (m)ein Heli in Rückenlage war für mich bisher ein Anblick den es zu vermeiden galt.
Also nochmal, und wieder dasselbe. Unglaublich.
Na ja, irgendwann ging's dann doch, und beim nächsten Akku konnte ich ihn dann auch mal 5-10 Sekunden in Rückenlage halten und sogar meinen ersten Kreis fliegen. Dann war Schluss. Meine Finger haben gezittert wie beim ersten Mal (Heli fliegen). Jetzt bloß nichts überstürzen.
Sonntag, 8. Mai 2011
Erste Modifikation am T-Rex 550
Zwie Dinge gehen mir beim T-Rex auf die Nerven.
1) Fummelige Haubenbefestigung.
Hier werde ich mir mal diese Haubenschnellverschlüsse besorgen.
2) An / Abstecken des Akkus.
Die 6mm Goldkontaktstecker sitzen recht stramm, was eigentlich gut ist. Aber gerade beim Abstecken muss ich schon heftig ziehen und reiße mir dabei irgendwann bestimmt mal die Kabel aus den Regler.
Abhilfe: Reglerkabel verlängern und fixieren (Zugentlastung). Besser finde ich aber die Idee, die Stecker des Reglers irgendwie in eine Halterung zu bringen.
Das ist dabei rausgekommen:
(Update 20.2.2015: Mittlerweile kann ich diese Modifikation nicht mehr uneingeschränkt empfehlen.
Mehrfach ist der Stecker im Flug rausgerutscht. Grund sind sicherlich die ausgelutschten Büschelstecker, die ich nun durch die geschlitze Version ersetzt habe. Schwachpunkt ist aber, dass sich die Kabel in Flug bewegen, die Gegenstecker aber fest mit dem Heli verbunden sind. Das erleichtert das Rausrutschen der Stecker. Daher verwende ich den Halter nicht mehr)


1) Fummelige Haubenbefestigung.
Hier werde ich mir mal diese Haubenschnellverschlüsse besorgen.
2) An / Abstecken des Akkus.
Die 6mm Goldkontaktstecker sitzen recht stramm, was eigentlich gut ist. Aber gerade beim Abstecken muss ich schon heftig ziehen und reiße mir dabei irgendwann bestimmt mal die Kabel aus den Regler.
Abhilfe: Reglerkabel verlängern und fixieren (Zugentlastung). Besser finde ich aber die Idee, die Stecker des Reglers irgendwie in eine Halterung zu bringen.
Das ist dabei rausgekommen:
(Update 20.2.2015: Mittlerweile kann ich diese Modifikation nicht mehr uneingeschränkt empfehlen.
Mehrfach ist der Stecker im Flug rausgerutscht. Grund sind sicherlich die ausgelutschten Büschelstecker, die ich nun durch die geschlitze Version ersetzt habe. Schwachpunkt ist aber, dass sich die Kabel in Flug bewegen, die Gegenstecker aber fest mit dem Heli verbunden sind. Das erleichtert das Rausrutschen der Stecker. Daher verwende ich den Halter nicht mehr)
| Gewindestab aus Messing eingelötet |
|
|
| Der kleine Draht oberhalb der Buchse gehört zum Anti-Blitz Widerstand, den ich gleich mit ins Gehäuse eingebaut habe. |
Dienstag, 3. Mai 2011
Heli-X
Gelegentlich über ich etwas am Simulator. Wer auch Heli-X 3.0 hat findet meine Online-Session unter "Neuss NRW"
Mittwoch, 27. April 2011
Erstflug T-Rex 550
Hier ein Paar Fotos vom Bau und ein Clip vom Erstflug, der völlig problemlos ablief.
Der Heli konnte mit Hilfe der Montageanleitung problemlos aufgebaut werden. Lediglich Schrumpf- und Gewebeschlauch zu Schutz der Servoleitungen habe ich zusätzlich benötigt.
Aus meinem Ebay Ersatzteil-Creata habe ich den Walkera RC-Empfänger genommen. Bisher hatte ich mit der Anlage noch nie Probleme. Da die Antennen sehr kurz sind und ich nicht weiss, ob diese verlängert werden dürfen, habe ich mich gegen einen Einbau des Empfängers ins Kohlefaser-Chassis entschieden, sondern ausserhalb, um den Empfang nicht zu beeinträchtigen. Nachteil ist halt dass er im Falle eines Falles recht ungeschützt ist.
Bei der Einstellung des Microbeasts wurde ich durch zwei RC-Helipiloten unterstützt, die das System selber fliegen. Das war sehr hilfreich, trotz gutem Microbeast-Handbuch.
Da ich fürs erste den Orginal Align Regler benutze der ja in Verbindung mit FBL nur im Stellerbetrieb betrieben werden sollte mussten nur noch die Gaskurven eingeflogen werden.
Zum Flugverhalten kann man nur eins sagen: Geil
Ein Vergleich zum Creata 400 ist wohl etwas unfair da die beiden Helis in unterschiedlichen Gewichts und Preisklassen spielen. Aber eins ist klar - wer mit dem kleinen Creata klarkommt, der hat auch mit den grossen, schweren Heli's keine Probleme. Der T-Rex 550 fliegt sich wesentlich einfacher im Vergleich.
Der Heli konnte mit Hilfe der Montageanleitung problemlos aufgebaut werden. Lediglich Schrumpf- und Gewebeschlauch zu Schutz der Servoleitungen habe ich zusätzlich benötigt.
Aus meinem Ebay Ersatzteil-Creata habe ich den Walkera RC-Empfänger genommen. Bisher hatte ich mit der Anlage noch nie Probleme. Da die Antennen sehr kurz sind und ich nicht weiss, ob diese verlängert werden dürfen, habe ich mich gegen einen Einbau des Empfängers ins Kohlefaser-Chassis entschieden, sondern ausserhalb, um den Empfang nicht zu beeinträchtigen. Nachteil ist halt dass er im Falle eines Falles recht ungeschützt ist.
Bei der Einstellung des Microbeasts wurde ich durch zwei RC-Helipiloten unterstützt, die das System selber fliegen. Das war sehr hilfreich, trotz gutem Microbeast-Handbuch.
Da ich fürs erste den Orginal Align Regler benutze der ja in Verbindung mit FBL nur im Stellerbetrieb betrieben werden sollte mussten nur noch die Gaskurven eingeflogen werden.
Zum Flugverhalten kann man nur eins sagen: Geil
Ein Vergleich zum Creata 400 ist wohl etwas unfair da die beiden Helis in unterschiedlichen Gewichts und Preisklassen spielen. Aber eins ist klar - wer mit dem kleinen Creata klarkommt, der hat auch mit den grossen, schweren Heli's keine Probleme. Der T-Rex 550 fliegt sich wesentlich einfacher im Vergleich.
Montag, 25. April 2011
Neuware
Ich konnte nicht länger widerstehen.
Es ist ein T-Rex 550 E geworden.
Vorgestern war Erstflug - Perfekt.
Video folgt ...
Samstag, 16. April 2011
Montag, 14. März 2011
Zwischenbilanz
Nach rund 7 Monaten RC-Heli-Fliegerei bin ich zwar immer noch Anfänger (siehe Lichtblicke?), trotzdem kann ich sagen dass ich den Heli mittlerweile im Rundflug sicher beherrsche. Keine Adrenalinschübe mehr, auch nicht bei starkem Wind. Gut, konzentrieren muss ich mich schon. Die Lageerfassung beim entfernten Heli geht anhand der zuletzt gegebenen Steuerbefehle. Kunstflug traue ich mich noch nicht wirklich. Nur Turns.
Am Simulator gehen Sachen wie Looping oder Rolle. Rückenschweben und Rückenrundflug gehen jetzt auch problemlos, aber dafür musste ich auch etliche Stunden üben.
Was hat mich der Spass bisher gekostet?
300,- Kauf Creata 400
100,- Lipos
100,- Ladegerät, Werkzeug
50,- Simulator
430,- Ersatzteile, inklusive Gebraucht-Creata aus der Bucht als Teilespender.
Aber noch voll flugbereit.
Die RC Anlage werde ich wohl für den nächsten Heli verwenden,
da ich bisher keinerlei Probleme mit der Walkera Anlage hatte.
200,- Umbau Hausanschlussraum als Hobbyraum (4m Arbeitsplatte, Regale,...)
Fazit:
Kein billiges Hobby, aber geil. Wer gleichfalls den Weg wie ich ohne Verein gehen will, dem sei gesagt: Es geht, und ich würde es wieder tun. Obwohl es sicher einfacher und billiger gewesen wäre, die ersten Schritte in einem Modellbauverein zu machen. Ich treffe mich mittlerweile jedes Wochenende mit einer Gruppe von etwa 6 Wildfliegern auf einem Feld direkt vor meiner Haustür. Und zugegeben, in einer Gemeinschaft von Gleichgesinnten (Verückten?) macht es nochmal soviel Spass.
Jedoch drängen sich in einer solchen Gruppe auch Sicherheitsfragen auf. Vertreten sind auch Heli's der 600 'er Größe. Ohne Abfangzäune wie auf einem Modellflugplatz ist das eigentlich zu gefährlich.
Mal sehen in welche Richtung sich das entwickelt.
Am Simulator gehen Sachen wie Looping oder Rolle. Rückenschweben und Rückenrundflug gehen jetzt auch problemlos, aber dafür musste ich auch etliche Stunden üben.
Was hat mich der Spass bisher gekostet?
300,- Kauf Creata 400
100,- Lipos
100,- Ladegerät, Werkzeug
50,- Simulator
430,- Ersatzteile, inklusive Gebraucht-Creata aus der Bucht als Teilespender.
Aber noch voll flugbereit.
Die RC Anlage werde ich wohl für den nächsten Heli verwenden,
da ich bisher keinerlei Probleme mit der Walkera Anlage hatte.
200,- Umbau Hausanschlussraum als Hobbyraum (4m Arbeitsplatte, Regale,...)
Fazit:
Kein billiges Hobby, aber geil. Wer gleichfalls den Weg wie ich ohne Verein gehen will, dem sei gesagt: Es geht, und ich würde es wieder tun. Obwohl es sicher einfacher und billiger gewesen wäre, die ersten Schritte in einem Modellbauverein zu machen. Ich treffe mich mittlerweile jedes Wochenende mit einer Gruppe von etwa 6 Wildfliegern auf einem Feld direkt vor meiner Haustür. Und zugegeben, in einer Gemeinschaft von Gleichgesinnten (Verückten?) macht es nochmal soviel Spass.
Jedoch drängen sich in einer solchen Gruppe auch Sicherheitsfragen auf. Vertreten sind auch Heli's der 600 'er Größe. Ohne Abfangzäune wie auf einem Modellflugplatz ist das eigentlich zu gefährlich.
Mal sehen in welche Richtung sich das entwickelt.
T-Rex
Am Wochenende hatte ich die Möglichkeit einen anderen Heli zu fliegen, einen T-Rex 450 Flybarless.
Der Unterschied war gewaltig. Klar, die Qualität beim T-Rex ist höher. Dann noch das Microbeast. Und wahrscheinlich auch die 120° Kopfansteuerung.
Die Steuerbefehle werden sehr direkt umgesetzt, der T-Rex liegt deutlich stabiler in der Luft, und das dauernde, mittlerweile unbewußte Heckausrichten, war nicht nötig. Sehr schön. Eigentlich so wie am Simulator.
Im Gegenzug hat dann der T-Rex 450 Pilot meinen Creata versucht und sofort wieder abgestellt. Verständlich, wenn man was anderes gewohnt ist.
Aber trotzdem fliege ich meinen sehr gerne. Was mich stört ist die Gedenksekunde bei Pitchumkehr.
Liegt's am Creata Kopf (2 Taumelscheibenservos + 1 Pitchservo)?
Zuviel Verschleiß?
Ich frag mich halt ob der Heli mit diesem Kopf überhaupt geeignet ist für Rückenlage (mein Ziel für 2011).
Wie auch immer, sobald die Felder wieder bewachsen sind und etwas Aufprallschutz bieten werde ich es herausfinden.
Bis dahin werde ich mal mit Expo experimentieren, um den Heli im Schwebeflug ruhiger halten zu können. Und mal am Gyro testen, ob ich das Heck nicht ruhiger bekomme. Umrüsten auf 'nen anderen Gyro kommt nicht in Frage, das Geld steck ich lieber in meinen eigenen T-Rex. Soviel ist klar.
Der Unterschied war gewaltig. Klar, die Qualität beim T-Rex ist höher. Dann noch das Microbeast. Und wahrscheinlich auch die 120° Kopfansteuerung.
Die Steuerbefehle werden sehr direkt umgesetzt, der T-Rex liegt deutlich stabiler in der Luft, und das dauernde, mittlerweile unbewußte Heckausrichten, war nicht nötig. Sehr schön. Eigentlich so wie am Simulator.
Im Gegenzug hat dann der T-Rex 450 Pilot meinen Creata versucht und sofort wieder abgestellt. Verständlich, wenn man was anderes gewohnt ist.
Aber trotzdem fliege ich meinen sehr gerne. Was mich stört ist die Gedenksekunde bei Pitchumkehr.
Liegt's am Creata Kopf (2 Taumelscheibenservos + 1 Pitchservo)?
Zuviel Verschleiß?
Ich frag mich halt ob der Heli mit diesem Kopf überhaupt geeignet ist für Rückenlage (mein Ziel für 2011).
Wie auch immer, sobald die Felder wieder bewachsen sind und etwas Aufprallschutz bieten werde ich es herausfinden.
Bis dahin werde ich mal mit Expo experimentieren, um den Heli im Schwebeflug ruhiger halten zu können. Und mal am Gyro testen, ob ich das Heck nicht ruhiger bekomme. Umrüsten auf 'nen anderen Gyro kommt nicht in Frage, das Geld steck ich lieber in meinen eigenen T-Rex. Soviel ist klar.
Dienstag, 8. März 2011
Lichtblicke ?
Endlich mal wieder ein paar schöne Tage über Karneval.
Die Sonne im Rücken, schönen Rundflug, fast wie im Sommer, nur alles viel relaxter.
Gegen Ende des letzten Akkus habe ich den Heli in Bodennähe zum Feldweg hinter mit zurückgeflogen.
Keine Ahnung was ich mir dabei gedacht habe, aber irgendwie war ich der Meinung, nochmal Vollgas geben zu müssen, und schwups -> Heli genau in die Sonne gestellt.
Zeitgleich zum Aufprallgeräusch habe ich ihn wieder gesehen :-(
Wie dumm muss man eigentllich sein?
Ich denke ich werde meine Pläne, mir im Frühjahr was Größeres anzuschaffen, erstmal auf Eis legen und weiter lernen. Es warten bestimmt noch viele Anfängerfehler auf mich.
Die Sonne im Rücken, schönen Rundflug, fast wie im Sommer, nur alles viel relaxter.
Gegen Ende des letzten Akkus habe ich den Heli in Bodennähe zum Feldweg hinter mit zurückgeflogen.
Keine Ahnung was ich mir dabei gedacht habe, aber irgendwie war ich der Meinung, nochmal Vollgas geben zu müssen, und schwups -> Heli genau in die Sonne gestellt.
Zeitgleich zum Aufprallgeräusch habe ich ihn wieder gesehen :-(
Wie dumm muss man eigentllich sein?
Ich denke ich werde meine Pläne, mir im Frühjahr was Größeres anzuschaffen, erstmal auf Eis legen und weiter lernen. Es warten bestimmt noch viele Anfängerfehler auf mich.
Samstag, 5. Februar 2011
Einschnitte
Bisher bin ich mit Ersatzteilen aus Fernost gut gefahren bzw. geflogen.
Diesmal nicht.
Nach meinen Loopings müssten ja neue Rotorblätter her, und da habe ich mal keine Orginale gekauft, sondern NoName Blätter aus Honkong, halb so teuer. Als die Teile dann da waren fiel mir auf, dass die Blätter viel leichter und weicher als die Orginalen waren.
Was solls, trotzdem montiert. Beim Spureinstellen ist es dann passiert. Ich war eigentlich fertig, wollte zum Abschluss noch einen Vollgastest machen. Heli in der Hand über Kopf gehalten, und Vollgas. Nach 1-2 Sekunden gabs einen Knall und den Heli reist's mir aus der Hand.
Feststellung:
- Schnittwunden am Arm (Pflasterklasse)
- Ein Rotorblatt abgerissen
- Das Rotorblatt besteht aus Styropor, mit Carbon-Optik Folie überzogen
Vermutung:
Das Blatt ist aufgrund des schwachen Materials am Blatthalter abgerissen, und dann an die Wand geknallt und aufgeplatzt. Durch die Unwucht hats mir den Heli aus der Hand gerissen, und beim Runterfallen hat entweder das andere Blatt oder die Paddel meinen Arm erwischt.
Lessons Learned:
- Vorsicht mit NoName Ersatzteilen, besonders wenn Angaben zur Beschaffenheit fehlen. Die Orginalblätter bestehen u.a. aus GFK. Hätte ich gewußt dass die Billigteile nur aus aufgeschäumten Styropormüll bestehen hätte ich den Mist nicht gekauft.
- Blöd wenn man vorher vermutet, dass die Qualität nicht OK ist, aber die Teile trotzdem verbaut. Das ärgert mich wirklich.
- Noch blöder, irgendwelche Tests mit laufendem Rotor zu machen und den Heli dabei in der Hand zu halten. Hätte man auch anders ausprobieren können. OK, Glück gehabt, hätte auch anders ausgehen können.

Das zeigt wieviel Energie in einem Modellheli steckt. Und das hier ist nur ein vergleichsweise kleiner Heli der 400'er Klasse.
[Nachtrag]
Das Rotorblatt enthält ein GFK Inlay als Verstärkung. Es ist im Bereich des Blatthalters aufgerissen.
[/Nachtrag]
Diesmal nicht.
Nach meinen Loopings müssten ja neue Rotorblätter her, und da habe ich mal keine Orginale gekauft, sondern NoName Blätter aus Honkong, halb so teuer. Als die Teile dann da waren fiel mir auf, dass die Blätter viel leichter und weicher als die Orginalen waren.
Was solls, trotzdem montiert. Beim Spureinstellen ist es dann passiert. Ich war eigentlich fertig, wollte zum Abschluss noch einen Vollgastest machen. Heli in der Hand über Kopf gehalten, und Vollgas. Nach 1-2 Sekunden gabs einen Knall und den Heli reist's mir aus der Hand.
Feststellung:- Schnittwunden am Arm (Pflasterklasse)
- Ein Rotorblatt abgerissen
- Das Rotorblatt besteht aus Styropor, mit Carbon-Optik Folie überzogen
Vermutung:
Das Blatt ist aufgrund des schwachen Materials am Blatthalter abgerissen, und dann an die Wand geknallt und aufgeplatzt. Durch die Unwucht hats mir den Heli aus der Hand gerissen, und beim Runterfallen hat entweder das andere Blatt oder die Paddel meinen Arm erwischt.
Lessons Learned:
- Vorsicht mit NoName Ersatzteilen, besonders wenn Angaben zur Beschaffenheit fehlen. Die Orginalblätter bestehen u.a. aus GFK. Hätte ich gewußt dass die Billigteile nur aus aufgeschäumten Styropormüll bestehen hätte ich den Mist nicht gekauft.
- Blöd wenn man vorher vermutet, dass die Qualität nicht OK ist, aber die Teile trotzdem verbaut. Das ärgert mich wirklich.
- Noch blöder, irgendwelche Tests mit laufendem Rotor zu machen und den Heli dabei in der Hand zu halten. Hätte man auch anders ausprobieren können. OK, Glück gehabt, hätte auch anders ausgehen können.

Das zeigt wieviel Energie in einem Modellheli steckt. Und das hier ist nur ein vergleichsweise kleiner Heli der 400'er Klasse.
[Nachtrag]
Das Rotorblatt enthält ein GFK Inlay als Verstärkung. Es ist im Bereich des Blatthalters aufgerissen.
[/Nachtrag]
Sonntag, 23. Januar 2011
Gesteckte 9
Es ist mal wieder soweit. Nach vielen unfallfreien Flügen endlich wieder zurück auf den Boden der Tatsachen zurückgekehrt.
Loopings wollte ich schon seit längeren ausprobieren, jedoch war ich in den letzten Wochen nie alleine auf dem Feld, und da ich niemanden gefährden wollte hab ich mir solche Sachen halt verkniffen. Aber heute, leichter Nieselregen, kein anderer da, muss es passieren.
So wie am Simulator tausend mal geübt, mit Schwung sauber hochziehen ohne Roll mitzusteuern, und voilâ, kein Problem. Und weiter, und noch einen und noch einen und noch einen und ... Touchdown!
Was war das?
Luftloch ?
Springboden ?
Restalkohol ?
Man weiss es nicht.
Bin den Looping entweder zu langsam oder zu tief angeflogen. Wahrscheinlich beides. Resultat war kein Looping, sondern ein Überschlag. Eigentlich nicht schlimm, aber die geringe Höhe hat nicht ausgereicht zum Abfangen.
Landegestell platt,
Rotorblatt gebrochen,
Zahnrad Karies,
Flybar krumm,
Haube zerbröselt.
Aber egal, mal abgesehen vom letzten Versuch waren die anderen ganz O.K.
Loopings wollte ich schon seit längeren ausprobieren, jedoch war ich in den letzten Wochen nie alleine auf dem Feld, und da ich niemanden gefährden wollte hab ich mir solche Sachen halt verkniffen. Aber heute, leichter Nieselregen, kein anderer da, muss es passieren.
So wie am Simulator tausend mal geübt, mit Schwung sauber hochziehen ohne Roll mitzusteuern, und voilâ, kein Problem. Und weiter, und noch einen und noch einen und noch einen und ... Touchdown!
Luftloch ?
Springboden ?
Restalkohol ?
Man weiss es nicht.
Bin den Looping entweder zu langsam oder zu tief angeflogen. Wahrscheinlich beides. Resultat war kein Looping, sondern ein Überschlag. Eigentlich nicht schlimm, aber die geringe Höhe hat nicht ausgereicht zum Abfangen.
Landegestell platt,
Rotorblatt gebrochen,
Zahnrad Karies,
Flybar krumm,
Haube zerbröselt.
Aber egal, mal abgesehen vom letzten Versuch waren die anderen ganz O.K.
Donnerstag, 13. Januar 2011
Winterpause
Winterpause muss nicht sein, es macht sogar 'ne Menge Spass im Schnee zu fliegen. Der Creata ist schön leicht, so dass er auf auf Schnee landen kann ohne einzusinken.
Nur die Sache mit den kalten Fingern stört. Ich schaff's kaum, einen Akku leerzufliegen. Nach ein paar Minuten sind die Finger so steif, dass man besser landet.
Nach diversen Flugversuchen mit dicken Handschuhen (kein Gefühl) und dünnen Handschuhen (wärmt nicht) bin ich bei einem Montage-Arbeitshandschuh mit Fingergripschicht gelandet. Gefunden im Profi-Baumarkt.
Damit geht's ganz gut. Gefühl für die Steuerknüppel reicht aus. Kalte Finger hat man damit zwar immer noch, aber zumindest kriege ich so einen Akku komplett durch. Soll keine Werbung sein. Wer besssere hat, bin für jeden Tipp dankbar.
Übrigens, seit längerer Zeit kein Crash mehr.
Nur die Sache mit den kalten Fingern stört. Ich schaff's kaum, einen Akku leerzufliegen. Nach ein paar Minuten sind die Finger so steif, dass man besser landet.
Nach diversen Flugversuchen mit dicken Handschuhen (kein Gefühl) und dünnen Handschuhen (wärmt nicht) bin ich bei einem Montage-Arbeitshandschuh mit Fingergripschicht gelandet. Gefunden im Profi-Baumarkt.
Damit geht's ganz gut. Gefühl für die Steuerknüppel reicht aus. Kalte Finger hat man damit zwar immer noch, aber zumindest kriege ich so einen Akku komplett durch. Soll keine Werbung sein. Wer besssere hat, bin für jeden Tipp dankbar.
Übrigens, seit längerer Zeit kein Crash mehr.
Montag, 15. November 2010
Um ein Haar ...
hätte ich mir den Heli heute komplett zerlegt.
Es war vollkommen windstill, und nachdem Rückenschweben im Simulator klappt, dachte ich mir, versuchs doch mal in echt.
Also, beherzt den Heli nach hinten gekippt, und fast sofort die Kontrolle verloren. Irgendwann, kurz vor dem Aufschlag war er dann wirklich in Rückenlage, also Vollpitch negativ, und er hat sich dann glücklicherweise wieder in Normallage gedreht. Oh Mann, das war knapp.
Ich lass das jetzt erstmal mit der Realiität und übe weiter am Sim. Besser ist das.
Es war vollkommen windstill, und nachdem Rückenschweben im Simulator klappt, dachte ich mir, versuchs doch mal in echt.
Also, beherzt den Heli nach hinten gekippt, und fast sofort die Kontrolle verloren. Irgendwann, kurz vor dem Aufschlag war er dann wirklich in Rückenlage, also Vollpitch negativ, und er hat sich dann glücklicherweise wieder in Normallage gedreht. Oh Mann, das war knapp.
Ich lass das jetzt erstmal mit der Realiität und übe weiter am Sim. Besser ist das.
Freitag, 5. November 2010
Nachtrag zum verstärkten Zahnrad
Heute musste ích das neue Zahnrad ausprobieren, trotz starkem Wind.
Und, die Frisur sitzt, kein Zahnausfall mehr trotz Vollpitch mit meinen stärksten Lipo's und voller Motorleistung.
Bin mal gespannt was als nächstes kaputt geht !
Und, die Frisur sitzt, kein Zahnausfall mehr trotz Vollpitch mit meinen stärksten Lipo's und voller Motorleistung.
Bin mal gespannt was als nächstes kaputt geht !
Donnerstag, 4. November 2010
Eingeholt
Alle bisherigen Beiträge sind innerhalb 2 Wochen rückwirkend für den Zeitraum vom Kauf des Helis (Ende Juli) bis gestern geschrieben worden.
Ab folgenden Postings dürften dann zeitnah sein.
Ab folgenden Postings dürften dann zeitnah sein.
Zahnrad - schrägverzahnt
Das orginale Creata Zahnrad 4mm breite schrägverzahne Lauffläche. Nicht besonders breit im Vergleich zu T-Rex und co.
Umbau auf ein anderes Zahnrad erschien mir zu aufwändig aufgrund der hohlen Hauptwelle, duch die die Pitchwelle läuft.
Wie wär's damit einfach 2 Zahnräder zu nehmen! Zusammenkleben ergibt 8mm Zahnbreite, das Motorritzel ist sowieso schon 9mm breit. Damit dürften es auch mit den Zahnbrüchen bei jeder kleinen "Notlandung" vorbei sein.
Gesagt, getan.
Mit Hilfe meiner Fräse habe ich ein Zahnrad von der Nabe getrennt und mit 2-Komponenten Plastikkleber auf ein anderes Zahnrad vollflächig aufgeglebt.

Mit dem doppelten Zahnrad ist der Abstand zum Untergestell zu gering, das Zahnrad schleift unten.
Um mehr Raum zu schaffen habe ich zwei Alubleche, 2mm stark, an den Verbindungsstellen zwischengebaut.

So siehts dann fertig aus.
Testflug folgt ...
Umbau auf ein anderes Zahnrad erschien mir zu aufwändig aufgrund der hohlen Hauptwelle, duch die die Pitchwelle läuft.
Wie wär's damit einfach 2 Zahnräder zu nehmen! Zusammenkleben ergibt 8mm Zahnbreite, das Motorritzel ist sowieso schon 9mm breit. Damit dürften es auch mit den Zahnbrüchen bei jeder kleinen "Notlandung" vorbei sein.
Mit Hilfe meiner Fräse habe ich ein Zahnrad von der Nabe getrennt und mit 2-Komponenten Plastikkleber auf ein anderes Zahnrad vollflächig aufgeglebt.

Mit dem doppelten Zahnrad ist der Abstand zum Untergestell zu gering, das Zahnrad schleift unten.
Um mehr Raum zu schaffen habe ich zwei Alubleche, 2mm stark, an den Verbindungsstellen zwischengebaut.
So siehts dann fertig aus.
Testflug folgt ...
Maximum Pitch
Bei voller Steigung ist mir aufgefallen, dass die Drehzahl nicht einbricht, sondern eher ansteigt. Das zeigt, dass die Gas- und Pitchkurve besser abgestimmt werden müssen. Beim Vesuch, mehr Pitch einzustellen, kam ich aber schnell an die Grenze des maximalen Stellweges der Pitchmechanik. Beim Creata wird Pitch über ein eigenes Servo durch die hohle Haupwelle zum Kopf übertragen. 9° Maximalpitch waren möglich. Um mehr Pitch zu bekommen musste ich die Anlenkgestänge anders einstellen. Am Ende konnte ich den Maximalpitch auf 12° erhöhen. Die Gas und Pitchkurven mussten natürlich neu eingestellt werden, so dass der Heli bei etwa 50% Hebelstellung schwebt und der Motor bei Pitchänderungen konstante Drehzahl hält (Stellerbetrieb beim Creata)
Der erste Test war super, die Steigleistung unglaublich.
Aber nur kurz.
Ungesundes Motorgeräusch gefolgt von Leistungsabfall auf 0. Das Hauptzahnrad war blankgefräst. War wohl etwa zuviel Power.
Also erstmal Motorleistung wieder reduzieren. Woher bekommt man ein stärkeres Zahnrad?
Der erste Test war super, die Steigleistung unglaublich.
Aber nur kurz.
Ungesundes Motorgeräusch gefolgt von Leistungsabfall auf 0. Das Hauptzahnrad war blankgefräst. War wohl etwa zuviel Power.
Also erstmal Motorleistung wieder reduzieren. Woher bekommt man ein stärkeres Zahnrad?
Dienstag, 2. November 2010
Heckprobleme - Teil 3
Und wieder das Heck, diesmal ohne Absturz weil ich den Heli eigentlich in jeder Ausrichtung steuern kann. Die Fixierringe sind wieder verruscht, scheinbar sind die dort wirkenden Kräfte ziemlich hoch.Ein vernünftige Lösung muss her. Ich habe eine 0.6mm Nut eingedreht, indem ich die Welle in eine Bohrmaschine eingespannt habe und ein feines Metallsägeblatt als Drehmeisel misbraucht habe.Dann eine glatte Anlaufscheibe und einen C-Clip in die Nut. Funktioniert super.
Unten ohne
Mittlerweile gestaltet sich das Fliegen etwas nervenschonender. Kaum noch Adrenalinschübe beim Rundflug, Seiten- und sogar Nasenschweben geht weitgehend reflexartig:
Zeit, das Trainingsgestell abzubauen.
Klappt gut. Zu beachten ist nur, dass der Heli jetzt tiefer steht. Prompt hab ich beim Landen auf einem Feldweg mit dem Heckrotor einen Stein erwischt. Blatt abgebrochen.
Das Problem ist eher die Fluglagenerkennung. Man gewöhnt sich halt an den Anblick mit Landegestell. Auch beim Starten muss man mehr aufpassen, denn ein wegdrehendes Heck kann dazu führen, dass der Heli umkippt.
Zeit, das Trainingsgestell abzubauen.
Klappt gut. Zu beachten ist nur, dass der Heli jetzt tiefer steht. Prompt hab ich beim Landen auf einem Feldweg mit dem Heckrotor einen Stein erwischt. Blatt abgebrochen.
Das Problem ist eher die Fluglagenerkennung. Man gewöhnt sich halt an den Anblick mit Landegestell. Auch beim Starten muss man mehr aufpassen, denn ein wegdrehendes Heck kann dazu führen, dass der Heli umkippt.
Weitere Ausfälle
In den darauffolgenden Wochen traten diverse Ausfallerscheinungen am Heli auf, z.B. versagten jeweils das Nick und Rollserve kurz hintereinander während des Fluges.
Bei der Creata Fernsteuerung WK2801 gibt es einen Flugphasenschalter, der frei zu programmieren ist. Standardmäßig ist "Normal" mit einer Gaskurve von 0-85% belegt, und die Stellung S1 mit eine V-förmigen Gaskurve. Die braucht man als Amfänger nicht und sollte besser gelöscht werden, um ein unbeabsichtigtes Hochdrehen zu vermeiden. Genau das ist mir passiert, der Motor hat den stehenden Rotor voll beschleunigt. Ergebnis war ein blankgefrästes Zahnrad. Sicherheitshalber habe ich auch gleich das Motorritzel mit ausgetauscht.
Dann ein weiterer Absturz wegen gelöster Schrauben, die Paddelstange verrutschte und das Anlenkgestänge wurde abgerissen. Der Heli fiel aus dem Schwebeflug aus 4m Höhe wie ein Stein zu Boden, glücklicherweise ins Feld. Ein neues Landegestell wurde fällig, und der gesamt Paddelmechanismus musste wieder gerichtet werden.
Bei der Creata Fernsteuerung WK2801 gibt es einen Flugphasenschalter, der frei zu programmieren ist. Standardmäßig ist "Normal" mit einer Gaskurve von 0-85% belegt, und die Stellung S1 mit eine V-förmigen Gaskurve. Die braucht man als Amfänger nicht und sollte besser gelöscht werden, um ein unbeabsichtigtes Hochdrehen zu vermeiden. Genau das ist mir passiert, der Motor hat den stehenden Rotor voll beschleunigt. Ergebnis war ein blankgefrästes Zahnrad. Sicherheitshalber habe ich auch gleich das Motorritzel mit ausgetauscht.
Dann ein weiterer Absturz wegen gelöster Schrauben, die Paddelstange verrutschte und das Anlenkgestänge wurde abgerissen. Der Heli fiel aus dem Schwebeflug aus 4m Höhe wie ein Stein zu Boden, glücklicherweise ins Feld. Ein neues Landegestell wurde fällig, und der gesamt Paddelmechanismus musste wieder gerichtet werden.
Heckprobleme - Teil 2
Schon wieder Heckprobleme, genau wie vorher, nur leider zum falschen Zeitpunkt.
Schon doof wenn man mal eben einen Akku fliegen will, aber keine Lust hat, auf's Feld zu gehen. Und just bei diesem Flug zuhause auf der Terasse hatte ich plötzlich wieder ein Heck mit Eigenleben. Bei der Notlandung war leider die Hauswand im Weg - mein bisher teuerster Crash (Zahnrad, 2 Servos, Hauptwelle, Trainingsgestell, Hauptblätter). Grund war wieder Spiel auf der Heckrotorwelle - der Fixierring hatte sich verschoben. Also kurzerhand einen 2. Fixierring dazugeschoben und festgeklebt.
Seitdem fliege ich nicht mehr in der Nähe von Gebäuden. :-(
Schon doof wenn man mal eben einen Akku fliegen will, aber keine Lust hat, auf's Feld zu gehen. Und just bei diesem Flug zuhause auf der Terasse hatte ich plötzlich wieder ein Heck mit Eigenleben. Bei der Notlandung war leider die Hauswand im Weg - mein bisher teuerster Crash (Zahnrad, 2 Servos, Hauptwelle, Trainingsgestell, Hauptblätter). Grund war wieder Spiel auf der Heckrotorwelle - der Fixierring hatte sich verschoben. Also kurzerhand einen 2. Fixierring dazugeschoben und festgeklebt.
Seitdem fliege ich nicht mehr in der Nähe von Gebäuden. :-(
Zubehör
Als erstes habe ich mir ein vernünftiges Ladegerät angeschafft. Das Orginale brauchte über 4 Stunden für den 1500mAh Akku. Die angegeben 750mA Ladestrom des Ladegeräts sind dann wohl eher theoretischer Natur. Mein neues Ladegerät, ein Imax B6, kann bis zu 6A laden. Bei 1C und etwa 20% Restladung im Akku dauert der Ladevorgang im Balancermodus 1 Stunde, das ist OK.Wenn's mal schnell gehen soll, Schnelllademodus mit 2C ohne zu balancieren, und der Akku ist innerhalb 25 Minuten zu 96% voll. Und für ganz Unerschrockene, man kann auch zwei 3s Akkus in Reihe laden, das B6 kann bis zu 6s Akkus laden. Davon muss ich aber wegen der Kurzschlussgefahr abraten. Die 3s Lipo's liefern hohe Kurzschlussströme, so dass es bei unsachgemäßer Handhabung zu Brände oder Explosionen kommen kann.Aus eigener Erfahrung, denn ich hatte mir ein Adapterkabel hergestellt und aus Unachtsamkeit falsch angeschlossen. Resultat: Adapterkabel geschmolzen, kleine Brandblase am Finger.
Ganz wichtig sind natürlich Zusatzakkus, sonst ist nach 10 Minuten schon Schluss. Nach Experimenten mit super billigen Lipos aus Fernost (Ausfallquote 66%) bin ich zu immer noch günstigen Markenakkus umgestiegen, z.B. Turnigy 2200mAh. Wer nicht löten kann muss beachten, dass die Akkus unterschiedliche Anschlussstecker haben können. Ein passender Adapter muss dann gleich mitbestellt werden.
Auch ganz nützlich sind Kugelgelenkzange und Rotorblattwaage, eine Pitchlehre, einen Motorritzelabzieher (Eigenbau), Inbus Präzionsdreher und natürlich kleine Schraubendreher.Für Bastellarbeiten habe ich eine kleine Bohr/Fräsmaschine und eine Auswahl an diversen Klebstoffen, hauptsächlich für Plastik.
Auch ganz nützlich sind Kugelgelenkzange und Rotorblattwaage, eine Pitchlehre, einen Motorritzelabzieher (Eigenbau), Inbus Präzionsdreher und natürlich kleine Schraubendreher.Für Bastellarbeiten habe ich eine kleine Bohr/Fräsmaschine und eine Auswahl an diversen Klebstoffen, hauptsächlich für Plastik.
Sonntag, 31. Oktober 2010
Simulator
Mein Urlaub stand an - und damit 2 Wochen Flugpause. Damit wollte ich mich aber nicht abfinden, deshalb hab ich mir ein USB Verbindumgskabel für meine Fernsteuerung gekauft, ca. 10 EUR über Ebay.
Kann ich nur empfehlen. Vor den Urlaub hatte ich grosse Probleme mit dem Seitenschweben und dem Fliegen von Kreisen, insbesondere mit dem Abschnitt, in dem der Heli genau auf mich zuflog. Nach den 2 Wochen Simulatortraining am Laptop flog ich den 1. Akku und diese Probleme waren verschwunden, selbst Nasenschweben ging, zumindest für ein paar Sekunden.
Für den Anfang reichen sicherlich die kostenlosen Flugsimulatoren aus wie z.B. FMS oder HeliSimRC.
Mittlerweile bin ich auf den kostenpflichtigen HeliX 3.0 umgestiegen, ein klasse Programm.
Kann ich nur empfehlen. Vor den Urlaub hatte ich grosse Probleme mit dem Seitenschweben und dem Fliegen von Kreisen, insbesondere mit dem Abschnitt, in dem der Heli genau auf mich zuflog. Nach den 2 Wochen Simulatortraining am Laptop flog ich den 1. Akku und diese Probleme waren verschwunden, selbst Nasenschweben ging, zumindest für ein paar Sekunden.
Für den Anfang reichen sicherlich die kostenlosen Flugsimulatoren aus wie z.B. FMS oder HeliSimRC.
Mittlerweile bin ich auf den kostenpflichtigen HeliX 3.0 umgestiegen, ein klasse Programm.
Heckprobleme Teil 1
Nach 4 Wochen und ca. 30 Akkuladungen klappt der Rundflug schon deutlich besser, jetzt auch ohne dass das Heck immer zu mir zeigen muss. Lediglich zum Schweben drehe ich das Heck dann doch noch lieber zu mir.
Ich hatte gerade einen Akku zur Hälfe verflogen und war im Schwebeflug, als das Heck plötzlich ein Eigenleben entwickelte und der Heli sich mal eben um 180° drehte. Nasenschweben ging zu dem Zeitpunkt noch nicht, also sofort wieder zurückdrehen. Aber auch das funktioniert nicht richtig, in die eine Richtung lies sich der Heli kaum noch drehen, in die andere dafür umso besser.
Also half nur noch eine Notlandung auf Asphalt.
Schadensbilanz: Zahnrad, was sonst
Aber was war der Grund dafür? Den Heli am Boden fixiert und die Heckrotorwelle bei Links/Rechst Steuerbefehlen beobachtet. Kaum zu glauben, aber die Heckrotorwelle hatte seitliches Spiel von 3mm!! Das erklärt das plötzliche Wegdrehen des Hecks.
Aber woher kommt das Spiel, und wieso erst nach 30 Akkus?
In einem Internetforum bin ich auf die Lösung gestossen: Die Riemenscheibe auf der Heckrotorwelle hat innen einen Anschlag für die Welle. Ist die Scheibe falschherum montiert stimmt die Begrenzung der Rototwelle nicht mehr. Gedreht und das Spiel war weg.
Wieso erst nach 30 Akkus? Ich kann nur vermuten, dass anfangs der Zahnriemen sehr straff war und die Heckrotorwelle deshalb erst nicht verrutschen konnte.
Ich hatte gerade einen Akku zur Hälfe verflogen und war im Schwebeflug, als das Heck plötzlich ein Eigenleben entwickelte und der Heli sich mal eben um 180° drehte. Nasenschweben ging zu dem Zeitpunkt noch nicht, also sofort wieder zurückdrehen. Aber auch das funktioniert nicht richtig, in die eine Richtung lies sich der Heli kaum noch drehen, in die andere dafür umso besser.
Also half nur noch eine Notlandung auf Asphalt.
Schadensbilanz: Zahnrad, was sonst
Aber was war der Grund dafür? Den Heli am Boden fixiert und die Heckrotorwelle bei Links/Rechst Steuerbefehlen beobachtet. Kaum zu glauben, aber die Heckrotorwelle hatte seitliches Spiel von 3mm!! Das erklärt das plötzliche Wegdrehen des Hecks.
Aber woher kommt das Spiel, und wieso erst nach 30 Akkus?
In einem Internetforum bin ich auf die Lösung gestossen: Die Riemenscheibe auf der Heckrotorwelle hat innen einen Anschlag für die Welle. Ist die Scheibe falschherum montiert stimmt die Begrenzung der Rototwelle nicht mehr. Gedreht und das Spiel war weg.
Wieso erst nach 30 Akkus? Ich kann nur vermuten, dass anfangs der Zahnriemen sehr straff war und die Heckrotorwelle deshalb erst nicht verrutschen konnte.
Mein erster Crash
Nachdem Heckschweben ganz gut klappt hab ich die ersten Rundflugversuche gestartet. Natürlich immer mit dem Heck zu mir. Schwierig daran ist, dass der Heli blitzschnell an Fahrt aufnimmt und man sofort versuchen muss, wieder abzubremsen.
Leider ist er mir dabei einmal zu weit weg gekommen, und ich konnte nicht mehr klar erkennen, in welcher Fluglage er sich befindet. Ich wusste nicht mehr, wie ich steuern musste und hab kurzerhand Gas weggenommen und den Heli ins hohe Grass gesetzt.
Schadensbilanz: Hauptzahnrad kaputt. Hätte schlimmer kommen können.
Kurz drauf ist er mir beim Wenden durchgesackt, wieder aus 3m ins Feld, wieder Zahnrad kaputt.
Glücklicherweise ist das Zahnrad leicht zu wechseln, dauert keine 10 Minuten. Kostet halt immer 15 EUR.
Leider ist er mir dabei einmal zu weit weg gekommen, und ich konnte nicht mehr klar erkennen, in welcher Fluglage er sich befindet. Ich wusste nicht mehr, wie ich steuern musste und hab kurzerhand Gas weggenommen und den Heli ins hohe Grass gesetzt.
Schadensbilanz: Hauptzahnrad kaputt. Hätte schlimmer kommen können.
Kurz drauf ist er mir beim Wenden durchgesackt, wieder aus 3m ins Feld, wieder Zahnrad kaputt.
Dienstag, 19. Oktober 2010
Erste Schwebeversuche
Der Creata 400 ist eine RFT heli, d.h. "ready to fly".
Tatsächlich sind alle Komponenten dabei inklusive Fernsteuerung.
Übrigens eine 2,4GHz 8 Kanal Anlage.
Die ersten beiden Akkus habe ich in eigentlich nicht verflogen, sondern "verrutscht". Denn Abheben hab ich mich noch nicht getraut. Bin nur mit dem Trainingsgestell über den Boden gerutscht und versucht, das unermüdliche Ausbrechen des Helis zu bekämpfen. Hört sich langweilig an, war es aber nicht.
Bei den nächsten Akkus hab ich die Trimmung nachgestellt und den Heli so ca. 20 cm über Boden gehalten, immer mit dem Heck zu mir. Dreht sich das Heck weg verliert man (als Anfänger) sofort die Kontrolle.
Tatsächlich sind alle Komponenten dabei inklusive Fernsteuerung.
Übrigens eine 2,4GHz 8 Kanal Anlage.
Die ersten beiden Akkus habe ich in eigentlich nicht verflogen, sondern "verrutscht". Denn Abheben hab ich mich noch nicht getraut. Bin nur mit dem Trainingsgestell über den Boden gerutscht und versucht, das unermüdliche Ausbrechen des Helis zu bekämpfen. Hört sich langweilig an, war es aber nicht.
Bei den nächsten Akkus hab ich die Trimmung nachgestellt und den Heli so ca. 20 cm über Boden gehalten, immer mit dem Heck zu mir. Dreht sich das Heck weg verliert man (als Anfänger) sofort die Kontrolle.
Freitag, 15. Oktober 2010
Motivation
Ich werde also versuchen, mir ohne fremde Hilfe das Modellhelikopterfliegen anzueignen.
In diesem Blog werde ich meine Erfolge und Misserfolge posten.
Einerseits zur Schadenfreude derjenigen, die Modellbau sowieso albern finden. Aber auch interessant für denjenigen, der sich auch mit einem Creata rumschlägt oder beabsichtigt, einen Creata zu kaufen.
[Edit]
Wer aber ernsthaft überlegt, in dieses Hobby einzusteigen, dem sei gesagt:
Besser direkt beim 1. Hubi etwas mehr investieren in ein Modell, dessen Ersatzteile günstig und überall verfügbar sind -> z.B. T-REX 500.
Der Creata fliegt zwar auch sehr gut, aber nachdem ich jetzt die T-Rex Modelle kennengelent habe würde ich als Anfänger direkt damit anfangen.
Naja, nicht ganz. Als allerersten Heli würde ich, nur um mit den grundlegenden Steuerbefehlen schon mal klar zu kommen, einen kleinen Zimmer Koax nehmen. Damit die ersten Abstürze nicht ins Geld gehen.
[\Edit]
In diesem Blog werde ich meine Erfolge und Misserfolge posten.
Einerseits zur Schadenfreude derjenigen, die Modellbau sowieso albern finden. Aber auch interessant für denjenigen, der sich auch mit einem Creata rumschlägt oder beabsichtigt, einen Creata zu kaufen.
[Edit]
Wer aber ernsthaft überlegt, in dieses Hobby einzusteigen, dem sei gesagt:
Besser direkt beim 1. Hubi etwas mehr investieren in ein Modell, dessen Ersatzteile günstig und überall verfügbar sind -> z.B. T-REX 500.
Der Creata fliegt zwar auch sehr gut, aber nachdem ich jetzt die T-Rex Modelle kennengelent habe würde ich als Anfänger direkt damit anfangen.
Naja, nicht ganz. Als allerersten Heli würde ich, nur um mit den grundlegenden Steuerbefehlen schon mal klar zu kommen, einen kleinen Zimmer Koax nehmen. Damit die ersten Abstürze nicht ins Geld gehen.
[\Edit]
Donnerstag, 14. Oktober 2010
1. Post
Test - test
Mögliche Themen: Mein neues Hobby, was eigentlich keins sein darf, da ich sowieso zu wenig Zeit habe:
RC Helikopter
Infiziert Ende Juli 2010: Kauf eines ferngesteuerten Helikopters bei Conrad Elektronik (eigentlich wollte ich was ganz anderes kaufen)
Gekauft: Reely Red Hawk. Ein Walkera Heli, den Conrad unter Reely vermarktet.
Bei Walkera heisst er Creata 400.
Mögliche Themen: Mein neues Hobby, was eigentlich keins sein darf, da ich sowieso zu wenig Zeit habe:
RC Helikopter
Infiziert Ende Juli 2010: Kauf eines ferngesteuerten Helikopters bei Conrad Elektronik (eigentlich wollte ich was ganz anderes kaufen)
Gekauft: Reely Red Hawk. Ein Walkera Heli, den Conrad unter Reely vermarktet.
Bei Walkera heisst er Creata 400.
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